Ning Feng

Violine | Genre: Classical

In Chengdu, China, geboren, studierte Ning Feng am Sichuan Konservatorium für Musik, bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und bei Hu Kum an der Royal Academy of Music in London, wo er als erster Student in der 200-jährigen Geschichte der Akademie für sein Abschlusskonzert die Höchstpunktzahl erhielt. Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe wie dem Joseph Joachim, dem Königin Elisabeth und dem Yehudi Menuhin Wettbewerben, gewann er erste Preise 2005 beim Internationalen Violinwettbewerb Michael Hill in Neuseeland und 2006 beim Internationalen Violinwettbewerb “Premio Paganini”.

In seiner Heimat China auf höchstem Niveau etabliert, gibt Ning Feng dort regelmäβig Solokonzerte und tritt sowohl mit internationalen und nationalen Orchestern als auch mit seinem 2012 gegründeten Dragon Quartet auf. Feng lebt inzwischen in Berlin, gibt weltweit Konzerte und ist für seinen warmen, lyrischen Ton ebenso bekannt wie für seine beindruckenden technischen Fähigkeiten.

Zu den Highlights der Spielzeit 2014/15 gehören Debüts mit dem Los Angeles Philharmonic, den Münchner Symphonikern, dem Konzerthaus Kammerorchester Berlin und dem Liszt Chamber Orchestra sowie Wiedereinladungen zum Auckland Philharmonia, dem Orchestra Sinfonica del Principado de Asturias und dem Macao Symphony Orchestra und Rezitale und Kammermusikkonzerte in Seoul, Hong Kong und Brüssel. Feng wird mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko Konzerte in Dublin und in China geben und mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra und Jaap van Zweden auf Tournee gehen und das Beethoven Violinkonzert in Wien, Berlin, London, Zürich und weiteren wichtigen Musikstädten spielen.

In den vergangenen Spielzeiten führte Feng im Rahmen der Bernstein Feierlichkeiten des Konzerthaus Berlin Bernsteins Serenade mit dem Konzerthausorchester unter Iván Fischer auf, ging mit dem Budapest Festival Orchestra ebenfalls unter Iván Fischer auf Chinatournee und gab u.a. Konzerte mit der Russischen Staatssinfonie, dem Orchestre National de Lyon und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg in Konzerthäusern wie dem Sydney Opera House, dem Groβen Saal Moskau, dem Konzerthaus Wien, Shanghai Oriental Arts Center und Beijings NCPA. Zusammen mit Igor Levit trat er bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Heidelberger Frühling, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Kunstfestspielen Herrenhausen und beim Kissinger Sommer auf, bei dem Feng jedes Jahr zu Gast ist und 2014 Artist-in-Residence war. Weitere Festivalauftritte waren u.a. beim Hong Kong International Chamber Music Festival, dem Prager Frühling,dem Menuhin Festival Gstaad und dem Schleswig-Holstein Musik Festival.

Ning Fengs Einspielung von Tschaikowskis Violinkonzert und Bruchs Schottischer Fantasie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin erschien bei seinem holländischen Label Channel Classics im Februar 2014. Pizzicato Magazin schrieb: „Er beeindruckt nicht nur mit seinen technischen Fähigkeiten, sondern ebenso mit einem warmen, beseelten und stets vollen, lyrischen Ton, der zu großen Emotionen führen kann“, Crescendo bewunderte seinen „betörend duftenden Geigenton“ und Gramophone schrieb:„Die schnellen, hohen Passagen klingen wunderbar klar und rein und der erste Satz [von Tschaikowski] insbesodere ist voll tänzerischer Anmut.“ Feng hat auch zwei CDs mit Repertoire für Violine Solo aufgenommen, eine mit Werken von Bartok, Prokofiev und Hindemith und die andere mit virtuosen Werken von u.a. Paganini, Kreisler, Berio und Schnittke, über die Audiophile Audition schrieb “Man wird schier umgehauen von der Kunstfertigkeit dieses Albums ...das von höchst möglichem künstlerischem Können und herausragender Programmierung zeugt.”

Ning Feng spielt die als “MacMillen” bekannte Stradivari Violine aus dem Jahr 1721, eine von Premiere Performances of Hong Kong arrangierte private Leihgabe.

Ning Feng spielt Peter Infeld Violinesaiten by Thomastik-Infeld Vienna