Martin Rummel

Cello | Genre: Classical

„ [...] ein bestechender Versuch, Rummel als den bedeutendsten Wiener Cellisten der Gegenwart zu präsentieren. Und vielleicht ist er das."

So David W. Moore im American Record Guide 2013 über Martin Rummels CD mit den „Fleurs d’Italie“ von Joseph Merk auf Naxos. Auf rund 40 Alben ist der 1974 geborene Cellist derzeit zu hören, von denen zuletzt die Ersteinspielung sämtlicher Cellokonzerte von Andrea Zani für Capriccio internationales Aufsehen erregt hat – eine Aufnahmekarriere, die in Rummels Generation ihresgleichen sucht.

Martin Rummel ist regelmäßiger Gast in Sälen wie dem Konzerthaus und dem Musikverein in Wien, der Tonhalle Düsseldorf, de Doelen in Rotterdam oder dem Krannert Center in Urbana, kurz: Festivals, Säle und Orchester in Europa, den USA, Asien und dem pazifischen Raum. Immer wieder wird er für sein Spiel mit standing ovations bedacht, sei es 2000 bei seinem Amerika-Debüt mit Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“ oder für seine außergewöhnlichen Darbietungen sämtlicher Bach-Cellosuiten an einem Abend. 

Nach anfänglichen Studien bei Wilfried Tachezi wechselte Rummel später zu Maria Kliegel nach Köln und vor allem zu William Pleeth nach London, dessen letzter Schüler er ist. Nicht zuletzt als Herausgeber sämtlicher wesentlicher Celloetüden für den Bärenreiter-Verlag selbst ein angesehener Pädagoge, gibt Martin Rummel weltweit Meisterkurse und ist ein von Musikern aller Generationen geschätzter Kammermusiker sowie leidenschaftlicher Musikvermittler – als solcher vor allem Eigentümer und Mastermind des Musikunternehmens paladino.

Neben seinem berühmten altitalienischen Instrument spielt Martin Rummel in letzter Zeit immer wieder ein Cello von Martin Horvat aus dem Jahre 2010.

"Seit langer Zeit verwende ich Thomastik-Infelds Wolfram Spirocore C- und G-Saiten auf allen meinen Instrumenten. Als Thomastik-Infeld-Künstler bin ich inzwischen in die Entwicklung neuer Produkte eingebunden. Derzeit spiele ich die neue Versum A-Saite und nach wie vor die starke Version der Spirocore-C-Saite, während wir an neuen D- und G-Saiten arbeiten. Das umfassende Wissen und der Respekt, den die Entwicklungsabteilung von Thomastik-Infeld einer großen Vielfalt von Musikern entgegenbringt, beeindruckt und inspiriert mich gleichermaßen. Alle Saiten, die ich hier bekomme, ermöglichen mir, meine Instrumente bis an die Grenzen meiner und ihrer Ausdruckskraft auszuspielen."

Martin Rummel

Martin Rummel spielt eine Mischung aus Versum, Spirit!, Belcanto und Spirocore Cellosaiten by Thomastik-Infeld Vienna.