Presseinformation
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Die AusstellungSeit 33 Jahren sammelt der Musiksaiten-Produzent und ausgebildete Tenor Peter Infeld, gemeinsam mit seiner 1994 verstorbenen Mutter Margaretha, Kunst. Heute umfaßt diese Sammlung mehr als 2000 Werke unter denen sich wahre Meisterwerke finden. Dicht gehängt an allen Wänden von der Küche bis in den Keller, gestapelt hinter Schränken und mitunter versteckt unter Betten ein enormer Schatz, der bisher nur Freunden und Gesinnungsgenossen zugänglich war. Am 3. September wurde die Sammlung nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung SAMMLUNG INFELD 1 gibt einen stichwortartigen Überblick über die Sammlung und ihre große Vielfalt von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart und zeichnet so das Portrait einer leidenschaftlichen Sammlungstätigkeit voller Liebe zur Kunst. "Ein Tag, an dem ich kein Bild erwerbe oder erwerben möchte, ist wie
ein verlorener Tag. Ich möchte mich nicht durch irgendeine aufgesetzte Methode oder einen
Fachberater in meiner Lust an Bildern begrenzen. Manchmal frage ich Menschen, von deren
Urteilsfähigkeit ich überzeugt bin, um Rat. Aber was ich dann kaufe entscheidet allein
meine Spontaneität und mein persönliches Gefühl." Trotz dieser Spontanität gibt es Schwerpunkte in der Sammlung. Alfred Hrdlicka ist ebenso einer, wie die Gugginger Künstler und früher die Wiener Schule. In letzter Zeit wird nach einem extensiven Abstecher in die Klassische Moderne auch der österreichischen Gegenwartskunst wieder besonderes Augenmerk zugewandt. Der größte Teil der in dieser Ausstellung gezeigten Werke wurde zwischen 1970 und 1980 erworben. Arbeiten von der Wiener Schule bis zu Max Ernst, von Franz Ringel bis Alfred Hrdlicka, Arnulf Rainer, Peter Pongratz, Christian Ludwig Attersee und Walter Pichler, Kostbarkeiten von Egon Schiele, Gustav Klimt, Herbert Boeckl, Oskar Kokoschka und Josef Dobrovsky. Künstlerpersönlichkeiten wie Horst Janssen oder Mel Ramos sind ebenso vertreten, wie Magritte, Delvaux, Di Chirico, Picasso, Giacometti und Andy Warhol. VORSCHAUDie Ausstellung ist auch als Wanderausstellung konzipiert und wird im Frühjahr mit "SAMMLUNG INFELD 2" ebenfalls in Eisenstadt - fortgeführt. Schwerpunkt wird dabei die Begegnung mit ursprünglicher, unkonventioneller Malerei sein, von den Künstlern aus Gugging bis hin zu den Naiven aus Kroatien. Eine Ausstellung "SAMMLUNG INFELD 3" ist ebenfalls in Vorbereitung, die zeigen soll "wie die Teile der Sammlung überhaupt zusammengehen", so Peter Infeld. SAMMLUNG INFELD 1Burgenländische Landesgalerie, Schloß Esterhazy, ehem. Stallungen 4. September 1998 bis 26. Oktober 1998 Di, Mi, Fr von 10-12 Uhr und 13-17 Uhr Do 10-12 Uhr und 13-18 Uhr Sa 10-13 Uhr, So 13-17 Uhr EröffnungDonnerstag, 3. September 1998, 19 Uhr Am Sonntag, dem 13. September um 15 Uhr führt Sie Peter Infeld persönlich durch die Ausstellung. Zusätzliches Programm10 Uhr, Festgottesdienst J.HAYDN: Missa in angustiis, Hob.XXII: 11 "Nelsonmesse" in Memoriam Margartha Infeld, Bergkirche Eisenstadt 19.30 Uhr, Konzert LA STAGIONE FRANKFURT Hayfnsaal, Schloß Esterhazy J.Haydn Symphonie Nr. 69 C-Dur. Hob.I:69 "Laudon" A. Rosetti Konzert für zwei Hörner und Orchester Es-Dur J. Haydn Overtüre zu "Armida", Hob.Ia:14 J.Haydn Symphonie Nr. 53 D-Dur, Hob.I:53, "L ´Impériale" AUS DEM KATALOG"Ist Sammeln Traum oder Realiät? Was unterscheidet einen Sammler von einem Aktionär an der Börse? Sind Bilder an der Wand Aktien oder ist eine Fünftausenschillingnote ein Kunstwerk? Dies sind Gedanken nach 33 Jahren Sammlertätigkeit. Diese Ausstellung soll vor allem eines zeigen: was man mit relativ bescheidenen Mitteln, mit dem Mut zum Risiko in jeder Hinsicht und der Geduld seiner Mitmenschen erreichen kann. Die Sammlung hinsichtlich Wert, Bedeutung und Einfluß zu beurteilen, möchte ich anderen überlassen, denen die verbale und journalistische Ader näher liegt. Mir hat dieser Weg durch den Dreiklang meines Lebens weltweit bedeutender Musiksaitenerzeuger, ausgebildeter Operntenor und anerkannter Sammler zu sein einen künstlerischen Schwerpunkt geschaffen, welcher mich sehr geprägt hat und wofür ich danke sagen möchte." Peter Infeld "Peter Infeld ist wahrlich ein Besessener. Er sammelt was ich konkret als Glücksfall verstehe mit aller Intensität und Begeisterung Kunstwerke: vor allem Bilder und Skulpturen. Nebenher aber auch Schallplatten und Musiminstrumente und vieles, was sich nach seinem umfassenden humanistischen Verständnis zu sammeln lohnt. Höhepunkt der Sammlertätigkeit und des Mäzenatentums von Peter Infeld stellt wohl die Gründung der seit einem Jahr bestehenden Stiftung dar. Sie bietet Gewäht, daß die gesammelten Kunstwerke in alle Zukunft beisammen bleiben und als geschlossene Sammlung einer kunstinteressierten Öffentlichkeit gezeigt werden können." Walter Schuppich "Die Donnerstage waren es, an denen wir uns zu Gesprächen und zum Kartenspiel bei der Familie Infeld trafen. Wir saßen gemeinsam mit Künstlern wie Walter Navratil, Franz Ringel, Edi Angeli oder Peter Pongratz inmitten der Vielfalt an Bildern, Skulpturen und einer ganz außerordentlichen Schallplattensammlung. Manchmal entwickelte sich ein heftiges Kartenspiel, viel häufiger aber eine oft bis spät in die Nacht gehende Diskussion. Margaretha und Peter konnten stundenlang von Künstlern und ihren Begegnungen mit ihnen erzählen von ihren Obsessionen, Eigenheiten und dieser ganz besonderen Beziehung zwischen Sammler und Künstler. Diese Geschichten sind heute schon zum Teil Wiener Legende geworden. Da gab es die Geschichte von Arnulf Rainer und seinem Handel mit Bauerntruhen und alten Zirkuspferden oder die Geschichte von Mama Fuchs, die ihrem Ernst die Käppis nähte, die sein fast hüftlanges Haar verbargen. Über all dem thronte Mama Infeld mit unermüdlicher Energie. Wenn auch der Letzte schon ans Heimgehen dachte, ließ sie noch eine Flasche öffnen und forderte noch eine Geschichte ein oder erzählte selbst". Ernst Hilger THOMASTIK-INFELD Musiksaiten ViennaTHOMASTIK-INFELD ist einer der drei wichtigsten Musiksaiten-Produzenten der Welt. Seit mehr als 80 Jahren stellt das Familienunternehmen Saiten von höchster Qualität und Präzision nach wie vor in Handarbeit her. Die Liste der überzeugten Musiker liest sich demnach wie das Who is Who der Musik-Welt: von klassischen Virtuosen wie Anne-Sophie Mutter. Mstislav Rostropovich, Itzhak Perlman oder Pinchas Zukerman, Jazzern wie Ray Brown, Herb Ellis oder Charly Ratzer bis zu heimischen Stars wie Roland Neuwirth oder Toni Stricker. Kultursponsoring ist traditionell fester Bestandteil von THOMASTIK-INFELDs Unternehmenspolitik. Förderung junger Talente, Veranstaltung von Konzerten, Sponsoring von Preisen und Wettbewerben im In-und Ausland sind nicht nur ein Anliegen der Firmenleitung sondern auch unschätzbares Feed-Back für die Qualität der Saitenherstellung. Mit 180 Mitarbeitern produziert THOMASTIK-INFELD rund 3000 verschiedene Einzelsaiten und exportiert in über 100 Länder der Welt. Im Programm finden sich dabei nicht nur "Klassiker", sondern auch Sonderanfertigungen aller Art - ein Grund mehr, weshalb THOMASTIK-INFELD einen weltweiten Ruf genießt DownloadDiese Presseinformation steht Ihnen in folgenden Formaten zur Verfügung: Nur Text: Sammlung Infeld1Presse.txt |